Freitag, Dezember 17, 2004

"Das Problem sind die trübseligen Gesichter in der Straßenbahn" sagt die Autorin eines taz-Artikels über Magdeburg und hat man von mir so ähnlich auch schon mal gehört, wenn man mich gefragt hat, wie die Stadt so sei. Und wieder mal wird zur Lösung nach Finnland geschaut, wo regionale "Leuchttürme" gefördert werden. Das bedeutet u.a. mehr Investion in Hochschulen, aber auch in andere lokale Infrastruktur. Es forschen Menschen des Fachbereichs Sozialwesen der hiesigen FH darüber, und nicht nur das, sie machen auch Webseiten mit solch schönem Titel wie Menschen für Sachsen-Anhalt.

Kommentare:

Roland hat gesagt…

Bleibt zum Beispiel die Frage, ob die Leute vielleicht besser drein schauen würden, wenn sie statt irgendwelcher Wurstblätter (z.B.) die TAZ lesen würden.

Wenn man anderen glauben darf, gucken derzeit aber nicht nur die Leute in den magdeburger Straßenbahnen besonders trübe drein.

Jochen hat gesagt…

Stimmt schon. Ob man allerdings als Leser der Volksstimme die Welt entspannter betrachtet, ist auch noch nicht ganz raus. Und ich war auch schon in Städten, wo die Leute weniger verschlossen waren.